Mittwoch, 4. August 2010

Bilder von unserem Dreschpflegelfest am Sa, 31.07.2010 und So, 01.08.2010



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Samstag, 24. Juli 2010

Einladung zu unserem Dreschpflegelfest

In Amoltern wurde der Dreschpflegel noch bis vor einigen Jahrzehnten rege genutzt und auch heute noch sind Mitbürger unter uns, die diese Kunst bestens beherrschen. Bei unserem traditionellen Dreschpflegelfest haben Sie die Möglichkeit zu feinen Speisen und erlesenen Weinen die gemütliche Kuschelpolka- Atmosphäre im urigen Winzerhof zu genießen.

Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Der Dreschflegel ist ein altes bäuerliches Werkzeug zum Dreschen des Getreides nach der Ernte, um die Getreidekörner der Weiterverarbeitung zuführen zu können. Flegel ist ein romanisches Lehnwort (von latein. flagellum) und vermutlich aus dem Römischen Reich in den germanischen Sprachraum gelangt. Da die Dreschflegel eine enorme Schlagkraft entwickeln können, ist es leicht möglich, damit mit einem einzigen Hieb einen Menschen zu töten. Deshalb wurde der Dreschflegel im Mittelalter neben der Sense oft als einfache Verteidigungswaffe verwendet. Die meisten Bauern kämpften im deutschen Bauernkrieg mit diesen beiden Waffen, während der Hussitenkriege gehörten Dreschflegel zu den bekanntesten und effektivsten Waffen des Hussitenheeres.

Ein Flegel im auf eine Person übertragenen Sinn ist jemand, der rücksichtslos verbal leeres Stroh drischt oder sich anders neben die üblichen Verhaltensformen nach Ansicht vieler anderer Personen benimmt. Als Ausruf zeigt das Wort subjektive Betroffenheit von dem Verhalten.

Der Dreschflegel besteht aus einem hölzernen Stiel, an dem mittels eines beweglichen Bauteils (meist aus Leder) der eigentliche Flegel befestigt ist. Dieser ist ein ca 6 - 8 cm dicker, grob bearbeiteter Holzprügel aus Hartholz. Gedroschen wurde auf dem Tenne genannten befestigten Boden einer Scheune. Mit dem Stiel wurde der gesamte Dreschflegel so durch die Luft geschleudert, dass die vorne angebrachte Keule mit großer Kraft auf die am Boden liegenden Getreidebündel aufschlug. Auf diese Weise wurden die Getreidekörner aus den Ähren heraus geschlagen (gedroschen). Mit dem Dreschflegel schlug man also auf das Getreide ein, das durch richtigen Takt und Schlagkraft in die Luft flog. Die schweren Körner fielen zu Boden und die leichten Anteile, wie Stroh und Spreu wurden vom Wind über die Tenne hinweg gefegt. (Vgl. auch in der Bibel, Mt. 3, 12, "die Spreu vom Weizen trennen".)

Der Dreschflegel war neben dem Hirtenstab das wichtigste Attribut des ägyptischen Gottes Osiris. In der modernen Landwirtschaft wurde der Dreschflegel in Deutschland erst zu Beginn des 20. Jhdts. durch die Dreschmaschine und dann in den 50er und 1960er Jahren durch den selbstfahrenden Mähdrescher ersetzt.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dreschflegel)


Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Samstag, 17. April 2010

Frühjahrskonzert : Perlen der Marschmusik

Sehr geehrte Freunde der Blasmusik,

unser Frühjahrskonzert ist ein nicht wegzudenkender Termin im Jahresverlauf, zu dem wir Sie recht herzlich einladen. Das Konzert steht unter dem Motto "Perlen der Marschmusik" - Genießen Sie eine wundervolle Auswahl hochkarätiger Marschmusik unter der Leitung unseres Dirigenten Andreas Schupp.

Unser diesjähriges Frühjahrskonzert findet am Sonntag, 25.04.2010 in der Schulhalle in Amoltern statt und beginnt um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Unser Jugendorchester, bestehend aus dem musikalischen Nachwuchs aus Kiechlinsbergen, Königschaffhausen und Amoltern wird den Abend unter der Leitung von Walter Mutschler eröffnen. Danach hören Sie den Chor Eintracht Amoltern unter der Leitung Ihres neuen Dirigenten Herrn König. Als Highlight des Abends genießen Sie die Musikkapelle Amoltern mit den "Perlen der Marschmusik".

Wir würden uns sehr über Ihren Besuch in Amoltern freuen.

Donnerstag, 25. März 2010

Unsere Generalversammlung

Musikkapelle Amoltern setzt auf bewährtes Team

Geschäftsführender Vorstand einstimmig im Amt bestätigt.

ENDINGEN-AMOLTERN (BZ). 62 Aktivitäten verzeichnete die Musikkapelle Amoltern im vergangenen Jahr – 18 Auftritte und 44 Gesamtproben. Das wurde bei der Generalversammlung am Freitag im Bürgersaal Amoltern deutlich. Die fälligen Neuwahlen brachten keine Veränderungen an der Vereinsspitze.

Schriftführer Marco Schätzle ließ das Jahr 2009 nochmals Revue passieren. Rechner Uli Nutto konnte in seinem Bericht trotz der Wirtschaftskrise eine positive Kassenbilanz feststellen, was besonders auf die gut besuchte Kilwi im Oktober zurückzuführen sei. Vorsitzender Fabian Weisenberger würdigte den besonderen Probenfleiß einiger Aktiven. Jürgen Nutto fehlte nur viermal, Roland Fischer, Werner Schätzle sowie Marco Schätzle kamen auf je sechs Fehlproben.

Dirigent Andreas Schupp dankte dem Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit und blickte aus musikalischer Sicht zurück auf die zwei Höhepunkte des vergangenen Jahres, das Frühjahrskonzert und das erstmals stattgefundene Kirchenkonzert zusammen mit der Trachtenkapelle Achkarren, welches zweimal aufgeführt wurde. Er erläuterte die aktuelle Situation im Verein und seine Wünsche und Pläne für 2010. Fabian Weisenberger dankte dem Dirigenten und betonte, er hoffe auf ein ebenso gutes Jahr 2010.

Dank sagte der Vorsitzende auch Roland Fischer, der aus der Musikkapelle austrat, für sein langjähriges Mitwirken als aktiver Musiker sowie seine Tätigkeiten im Vorstand und seinen konstant vorbildlichen Probenbesuch. Für seine Frau Marlies Fischer gab es Blumen.

Weisenberger betonte in Sache Neuzugänge, dass sich momentan Alina Hüglin im Querflötenunterricht befinde und dass zur Jugendförderung noch einiges getan werde, um für den Verein noch weitere, dringend fehlende Zöglinge zu gewinnen.

Kassenprüferin Claudia Fischer bescheinigte Rechner Uli Nutto einwandfreie Arbeit und beantragte die Entlastung des gesamten Vorstandsgremiums, die einstimmig erfolgte.

Ortsvorsteherin Cornelia Vollherbst leitete die fälligen Wahlen des geschäftsführenden Vorstandes und konnte sowohl dem Vorsitzenden Fabian Weisenberger, als auch Stellvertreter Johannes Tarricone, Schriftführer Marco Schätzle und Rechner Uli Nutto zur einstimmigen Wiederwahl gratulieren. Neue Kassenprüfer sind Walter Mutschler und Marion Hofer, die auch weiterhin das Amt des Notenwarts inne hat. Jugendwart bleibt weiterhin Nicole Schupp.

Cornelia Vollherbst gratulierte nochmals zum gelungenen Kirchenkonzert, dankte allen für ihr Engagement, und lud die gesamte Kapelle wieder zum traditionellen Frühstück nach dem Maiwecken am 1. Mai zu sich nach Hause ein. Zum Abschluss dankte der Vorsitzende nochmals allen Mitglieder für das gelungene Jahr 2009 und lud zum gemütlichen Abendessen in den "Heidehof" ein.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/endingen/musikkapelle-amoltern-setzt-auf-bewaehrtes-team


Mittwoch, 24. Februar 2010

Blasmusikverband Kaiserstuhl-Tuniberg hat keine Nachwuchssorgen

Nicht nur die Jugend ist im Blasmusikverband Kaiserstuhl-Tuniberg besonders aktiv, zum Beispiel bei Solo- und Gruppenwettbewerben. Auch das vor kurzem gegründete Seniorenorchester stößt auf großen Zuspruch.

VOGTSBURG-BISCHOFFINGEN / KAISERSTUHL / TUNIBERG (ca). Dies wurde in der Jahreshauptversammlung in Bischoffingen deutlich. Georg Opitz, Präsident des Blasmusikverbands, begrüßte nach dem musikalischen Willkommensgruß der Winzerkapelle Bischoffingen viele Gäste in der Bischoffinger Festhalle. Vogtsburgs Bürgermeisterstellvertreter Udo Beck betonte, wie wichtig die Blasmusik neben dem Wein für die Region sei. "In Vogtsburg gibt es allein 5 Musikkapellen, in denen viele Bürgerinnen und Bürger aktiv sind", sagte er. Der Vorsitzende der Winzerkapelle Bischoffingen nutzte die Gelegenheit, die Kapelle kurz vorzustellen. "In diesem Jahr können wir unser 125-jähriges Bestehen feiern", betonte er stolz.

Schriftführerin Christiane Gondorf blickte auf die Veranstaltungen des Verbands zurück. Im Mittelpunkt standen zum Jahresende die Prüfungen zum Jungmusikerleistungsabzeichen und ein Solowettbewerb, berichtete sie. Derzeit habe der Verband 3076 Mitglieder. Vor allem viele junge Musiker seien in den Kreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und der Stadt Freiburg aktiv. 1163 Mitglieder seien Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren, der Altersdurchschnitt liege bei 28 Jahren, erklärte die Schriftführerin.

Von einem leichten Zuwachs auf dem Konto des Verbands berichtete Rechnerin Elke Mackensen. Vor allem die Zuschüsse des Landes, der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen sowie der Stadt Freiburg seien wichtig. Allerdings gehe sie davon aus, dass die Kosten für den Solowettbewerb in Zukunft steigen werden. "Wir geben mehr aus, als wir einnehmen. Im Moment ist es noch möglich, dass der Verband diesen Wettbewerb so hoch bezuschusst, aber daran muss sich etwas ändern", sagte Mackensen.

Verbandsdirigent Bernd Becker sagte, dass 2010 wieder ein Wertungsspiel für Orchester in Kooperation mit dem Markgräfler Musikverband geplant ist. Zudem wies er auf das Landesmusikfest 2010 vom 14. bis 16. Mai in Metzingen hin. "Leider haben sich nur 5 Orchester aus dem Bund Deutscher Blasmusikverbände angemeldet, es wird also fast eine rein schwäbische Veranstaltung werden", bedauerte er. Das Landesmusikfestival finde dieses Jahr in Villingen-Schwenningen zusammen mit der Landesgartenschau statt, informierte er.

Jeden ersten Montag im Monat probe bereits fleißig das neue Seniorenorchester, berichtete Becker. Auch wenn der Zuspruch erstaunlich groß sei, könnten die "Musikerpensionäre" noch Verstärkung in allen Registern gebrauchen. "Wir haben auch schon Anfragen für Auftritte", fügte er hinzu. Für 2010 sei wieder ein Workshop für Dirigenten geplant, sagte Becker.

Besonders erfreulich sei die große Beteiligung am Solowettbewerb im vergangenen Jahr gewesen, hob Jugendleiter Frieder Stoll im Anschluss hervor. Mit 111 Meldungen hätten doppelt so viele Musikerinnen und Musiker wie im Vorjahr teilgenommen. "Die Ergebnisse waren außerordentlich gut, der Aufwand hat sich gelohnt", betonte Stoll.

Wahlen: Alle Mitglieder des Präsidiums wurden in ihren Ämtern bestätigt. Verbandspräsident ist weiterhin Georg Opitz, Vizepräsident Dieter Hohwieler, Rechnerin Elke Mackensen, Schriftführerin Christiane Gondorf, Verbandsdirigent Bernd Becker und Jugendleiter bleibt Frieder Stoll.

Opitz betonte in seinen Dankesworten, wie notwendig die Zuschüsse für den Blasmusikverband seien. "Die Gelder für die Jugend und die musikalische Ausbildung sind eine wichtige Investition in die Zukunft", sagte er. Vizepräsident Dieter Hohwieler lobte Opitz für seine Arbeit und überreichte ihm eine Flasche Wein. "Sein Einsatz ist nicht aufzuwiegen", betonte er.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/lokales/breisgau/blasmusikverband-kaiserstuhl-tuniberg-hat-keine-nachwuchssorgen